Stockfoto-ID: 276586477 Copyright: Zerbor, Bigstockphoto.com

Aktien Wien Schluss: US-Daten stützen, insgesamt ruhiger Handel

Die Börsen holen gegen Ende des Jahres immer auf. So heißt es oftmals und nicht selten stimmt es sogar, dass das vierte Quartal, teils mit erheblichem Abstand, am besten läuft.

  • Nicht zuletzt der abklingende Handelskrieg zwischen den Großmächten USA und China, bei dem zwischenzeitlich gar ein Kompromiss im Raum stand, haben zu dieser elementaren Stabilisierung der Finanzmärkte im ausgehenden Jahrzehnt beigetragen.

So haben sich die Aktienkurse an der Wiener Börse nicht mehr stark verändert, die Niveaus wurden größtenteils und ohne weitere Ausnahmen eingehalten. Der gesamte Handel hat sich also quasi der Weihnachtszeit angepasst – ruhig und besinnlich.

Insbesondere die amerikanischen Werte konnten gegen Ende des Jahres noch einmal kräftig zulegen und nehmen auf diese Art und Weise auch an den Rekordständen der heimischen Indizes teil. Blickt man einmal nach Übersee, so fällt unweigerlich auf, dass sämtliche bedeutsame Charts auf absoluten Höchstständen verharren.

Noch nie zuvor war ein Dow Jones, aber auch ein NASDAQ höher gestanden.

Sollte das Sorgen vor einem etwaigen Crash bereiten, der schließlich immer wieder in den Finanzmedien diskutiert wird?

Im Allgemeinen kann man relativ beruhigt auf diese, eigentlich freudige, Entwicklung blicken. Natürlich gleicht es ungemein einem seltsamen Umstand, dass gleichzeitig alle wichtigen Indizes der USA höher als je zuvor stehen.

Das kann man allerdings gleichzeitig auch positiv werten, indem man einfach davon ausgeht, dass die gesamte US-amerikanische Wirtschaft und mit ihr auch direkt die Unternehmen wachsen.

  • Nicht zuletzt die riesigen Tech-Werte, deren Namen in aller Munde sind, haben vor allen Dingen in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, welche Wachstumsraten sie auch noch nach mehreren Jahren des stetigen Größerwerdens hinlegen können.

Dennoch sollte man unter solch merkwürdigen Bedingungen stets achtsam bleiben. Die Gefahr eines Absturzes ist hier nämlich besonders.

Das liegt daran, dass viele der Anleger lediglich die Charts im Blick behalten, auf denen sie folglich die hohen Kurse sehen. Wenn sie allerdings, wie es oftmals ist, nicht die Hintergründe des jeweiligen Unternehmens mit seinen Kennzahlen kennen, so ist es ihnen fast unmöglich, abschätzen zu können, ob der Kurs noch weiter steigen kann. Was sie stattdessen machen, hat zwei Seiten.

Zum einen mag es natürlich klug sein, die bisherigen Gewinne mitzunehmen, auf der anderen Seite verpasst man dadurch vielleich weitere Gewinne.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.